Kaiserinwitwe
太后 · Kaiserinwitwe — Die Hand, die das Reich hinter dem regierenden Kaiser bewegt
Die Kaiserin des verstorbenen Kaisers und Mutter des regierenden Kaisers. Sie rangiert in der offiziellen Hierarchie sogar über der aktuellen Kaiserin, und während der Herrschaft eines jungen oder unfähigen Kaisers regiert sie das gesamte Reich effektiv durch Regentschaft — herrschend hinter dem Vorhang. Historische Figuren wie Chinas Kaiserinwitwe Cixi und Roms Agrippina die Jüngere übten manchmal Macht aus, die die des Kaisers überstieg. In Fantasy erscheint die Kaiserinwitwe entweder als wahrer verborgener Drahtzieher oder als formidabler Patron, der den Protagonisten unterstützt.
Ursprung
Entwickelt aus der ostasiatischen kaiserlichen Tradition, der Gemahlin des verstorbenen Kaisers den besonderen Ehrentitel 'Kaiserinwitwe' zu verleihen. Im Westen wird sie Königinmutter oder Kaiserinwitwe genannt, und Regentin-Königinmütter waren im mittelalterlichen bis frühneuzeitlichen Europa zahlreich.
Merkmale
- Rangiert über der aktuellen Kaiserin in der offiziellen Hierarchie — sogar der Kaiser muss ihr Reverenz erweisen
- Hält Regentschaftsautorität — übt volle Macht aus, wenn der Kaiser minderjährig oder krank ist
- Verfügt über ein Hofintrigenetz und ein Geheimdienstnetz, das über Jahrzehnte aufgebaut wurde — kennt Geheimnisse, auf die selbst der Kaiser keinen Zugang hat
- Der letzte Schiedsrichter in Machtkämpfen zwischen Konkubinen und der Kaiserin
- In Fantasy ist eine einzige Aussage der Kaiserinwitwe, die die Entscheidung des Kaisers umkehrt, eine häufige dramatische Szene
Verwendung
Die verborgene Macht hinter Palasterzählungen. Das Herzstück der Dynamik: 'Der Kaiser entscheidet, aber die Kaiserinwitwe muss zustimmen.'
Schwäche
Wenn ihre Beziehung zu ihrem Sohn, dem Kaiser, sich abkühlt, bricht ihre Machtbasis zusammen. Der Verlust des Gleichgewichts zwischen ihrem Geburtsschloss und dem Kaiser führt zur Isolation.
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