Der absolute Gipfel weltlicher Macht. Als König der Könige regiert der Kaiser über mehrere Königreiche, und sein Wille wird zum Gesetz des Reiches. Die kaiserliche Autorität gilt als göttlich verliehen — das Gottesgnadentum der Kaiser — und Rebellion gegen den Kaiser wurde mit Rebellion gegen die Götter gleichgesetzt. In Fantasiewelten ist der Kaiser oft ein Wesen absoluter Macht, oder umgekehrt, das gewaltige Symbol der Autorität, das der Protagonist zu Fall bringen muss.
Ursprung
Verfolgt seinen Ursprung beim Römischen Kaiser (Caesar/Augustus). Jede große Zivilisation entwickelte ihre eigene Form des Titels 'oberster Herrscher': der Byzantinische Kaiser, der Heilige Römische Kaiser, Chinas Sohn des Himmels (天子) und der Islamische Kalif.
Merkmale
- Hält Herrschaft über mehrere Königreiche und Völker in einem riesigen überregionalen Reich
- Gottesgnadentum — verbindet weltliche Herrschaft mit religiöser Autorität als Gottes Stellvertreter auf Erden
- Das Wort des Kaisers trägt Gesetzeskraft
- Befehligt die kaiserliche Garde und hat den Oberbefehl über alle kaiserlichen Armeen
- Je nach Fantasy-Setting kann der Kaiser selbst der mächtigste Magier oder Krieger sein
Verwendung
Die ultimative Machtstruktur in Fantasy. Der Kaiser ist die kolossale Kraft im Zentrum der Erzählung — entweder das ultimative Ziel des Protagonisten oder der letzte Bollwerk des Schutzes der Welt.
Schwäche
Je mächtiger der Kaiser, desto intensiver die Nachfolgekrisen und inneren Machtkämpfe. Absolute Macht erzeugt absolute Einsamkeit — es ist unmöglich zu erkennen, wer dem Kaiser wirklich treu ist.
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Kronprinz
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