Ein mittlerer Rang über dem Baron und unter dem Grafen. Historisch aus der Rolle des Stellvertreters eines Grafen entstanden, regiert der Viscount mehrere Domänen und Städte. Dies ist der Rang, bei dem echte Teilnahme an der Hofpolitik beginnt; Viscounts und höhere Adlige sind oft berechtigt, an königlichen Zeremonien und Parlamentssitzungen teilzunehmen. In Fantasy erscheint dieser Rang häufig als eine Figur, die nach Intrige und politischem Manövrieren riecht.
Ursprung
Abgeleitet vom lateinischen Vice-comes, was 'Stellvertreter des Grafen' bedeutet. Ursprünglich ein Verwaltungsposten zur Verwaltung einer Domäne in Abwesenheit des Grafen, verfestigte er sich durch das Mittelalter zu einem unabhängigen Erbadel.
Merkmale
- Regiert mehrere Domänen und kleine Städte
- Berechtigt zur Teilnahme an königlichen Zeremonien und zum Sprechen im Parlament
- Darf ein privates Heer unterhalten und Handelsurkunden ausstellen
- Die Ausdehnung politischen Einflusses durch Heiratsallianzen ist eine Kernstrategie
Verwendung
Nimmt an der Hofpolitik teil, verwaltet regionalen Handel und schließt Allianzen mit höheren Adligen. Ab dem Viscountcy wird man zu einem echten Spieler in der Aristokratiepolitik.
Schwäche
Politischer Einfluss ist im Vergleich zu Grafen und Marquessen begrenzt. Das Verlieren der Gunst eines übergeordneten Adligen riskiert die Aberkennung des Titels.



